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Passt scho oder passt es nicht?

Passt scho oder passt es nicht?

Die einen sagen “Passt scho”, die anderen sagen “Lass gut sein” und wiederum andere meinen damit “schon in Ordnung”.

Alle meinen das Gleiche aber alle sprechen es anders aus. Es handelt sich demnach nur um einen Dialekt, wie wir ihn alle kennen.

Gehen Sie bedacht mit solchen Dialekten um, denn nichts ist schlimmer, als wenn Ihr Gegenüber den gut gemeinten Satz falsch interpretiert.

Gerade am Arbeitsplatz kann ein Dialekt eine Karriere-Bremse sein aber manchmal auch ein Karriere-Turbo. Man weiß es vorher nicht, daher sollten Sie Dialektsprache nur bedingt einsetzen.

Also “Passt scho!”

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passt wie die faust aufs auge?

Passt den nun die Faust auf das Auge oder nicht?

Diese Redewendung ist typisch Deutsch. Mit diesem Vergleich wurde ursprünglich mal ausgedrückt, dass etwas überhaupt nicht zu etwas passt. Es handelt sich hier um eine Wandlungsfähigkeit im eigentlichen Sinne.

Die Faust und das Auge passen nicht zusammen, wenn dann nur sehr unangenehm. Das ist wie ein roter Rock zu einer orangenen Bluse…das passt wie die Faust aufs Auge!

Man kann die Sache aber auch Ironisch sehen und das im gegenteiligen Sinne, nämlich “etwas passt viel zu gut zueinander”.

Im Zweifelsfall immer daran denken, dass sich die passende Deutung immer aus dem Zusammenhang ergibt.

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